Was Pferde im Tutu mit Skifahren auf einer Wiese gemeinsam haben – oder: Ein ganz normaler Tag

„Von nichts kommt nichts, also lasst doch mal selbst ein Video drehen!“. Gesagt, getan und so wurde für „Weil du viel zu schön lachst“ fleißig gebrainstormt, was das Zeug hält. Was bringt uns zum Lachen? Was könnte jeder Besonderes von sich einbringen? Stück für Stück entstand so ein Drehbuch, auf dessen Umsetzung wir uns tatsächlich riesig freuten. In den nächsten Tagen wurden mögliche Drehlocations besichtigt, Requisiten besorgt und Nebendarsteller „gecastet“. Wenn jetzt noch das Wetter stimmen würde…

…und das tat es! Sonntag früh um 9. Erste Location. Förderstedt. Unsere Marlen. Ein Dackel. Ein Pferd. Ähm Moment. Ein Pferd? Ja, ihr habt richtig gehört. Und was zog Marlen da aus ihrem geheimen Wunderbeutel? Ein Tutu! Ein Tutu? Für ein Pferd? Haha. Ja, ihr habt schon wieder richtig gehört! Und damit die liebe Dita nicht zu eifersüchtig wird, gab es für sie natürlich auch gleich noch eins. Besser hätte der Tag nicht starten können, auch wenn wir mittlerweile wissen: Tiere drehen nicht so gerne Videos. Außer, es sind Kommissar Rex oder Flipper. Aber die hatten beide keine Zeit.

Nachdem alles im Kasten war, ging’s weiter nach Magdeburg, wo dann die ersten Szenen mit unserem grandiosen Nebendarsteller Christian gedreht wurden. Enger Drehplan, also weiter. Büroszene im Kasten und wieder raus an die frische Luft.

Sammy hatte wohl eine der angenehmsten Szenen abgegriffen und so durfte er sich in einem Einkaufswagen sitzend (Gott sei Dank, kosten die Dinger nur einen Euro) von Conny durch die Magdeburger Innenstadt kutschieren lassen. Da Szenen ja immer mehrmals wiederholt werden müssen, hat sich unser Conny am Ende wohl schon gewünscht, er hätte im Einkaufswagen gesessen.

Doch keine Zeit zum Ausruhen und so ging es mit der gesamten Entenschar in den gefühlt 20sten Stock eines Hauses direkt aufs Dach. Da kann man schon mal aus der Puste kommen. Doch wir ließen uns natürlich nicht von körperlicher Unfitness oder wackligen Leitern abhalten und mal ganz ehrlich: Der Ausblick, wenn man oben angekommen ist, entschädigt für alles. Besonders für Conny war das wohl die aufregendste Szene, denn der ist tatsächlich gar kein Fan von Höhe. Todesmutig wurde aber auch das gemeistert und als Belohnung gab’s noch ein kleines privates Fotoshooting für alle.

Weiter ging’s Richtung Domplatz. Dort erwartete uns schon unser Kumpel Marc in einem seiner besten Sonntags-Outfits: enge Lederleggins, weißes Netzhemd, Lederjacke und Stirnband zu den offenen wehenden Haaren. Ja, dieser Mann lebt den Glam-Rock definitiv. Als wäre das nicht schon toll genug, fuhr er natürlich in seinem Mustang vor. Mit Chauffeur – versteht sich! Gut, dass unser Kamera-Assistent Basti seine Gitarre im Tiger-Look dabei hatte. Ausgestattet mit dem perfekten Accessoire auf der Rückbank eines schwarzen Mustang-Cabrio – Inszenierung können wir.

Auf der Sternbrücke durfte dann auch unsere Pia ihr Können beweisen. Dass sie Akkordeon spielen kann, wisst ihr ja sicher, aber wusstet ihr auch, dass sie jahrelang Kunstrad gefahren ist? Und weil man beim Kunstrad trotzdem ab und zu die Hände braucht, hat sie einfach mal ihr Einrad mitgebracht. Damit sie Akkordeon spielen kann. Logisch oder?

Wer gut aufgepasst hat, weiß, dass jetzt nur noch einer auf seinen großen Auftritt wartete, nämlich der liebe Christoph. Ehrlich gesagt, waren wir davor am meisten aufgeregt, denn, ob es wirklich klappen würde, wussten wir erst, wenn wir es probiert hatten. Während Conny das Auto auf die Wiese fuhr, schmiss sich Christoph schon mal in sein Outfit. Ski-Anzug inklusive Helm und Skiern… ähm Moment – Skiern? Bei 16 Grad Außentemperatur? In Magdeburg? Auf einer Wiese an der Elbe? Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass mehrere Leute verdutzt guckten und sich schnell einige Schaulustige oben an der Brücke sammelten. An der Anhängerkupplung des Autos wurde ein Seil befestigt und Christoph versuchte sich nun hinten dran zu hängen. Oh man, ob das wirklich gut gehen würde? Und das tat es tatsächlich! Probleme mit dem Seil wurden in Windeseile von Knotenprofi Christian behoben und wenn wir sie eingesammelt hätten, hätten wir jetzt vermutlich noch mindestens 30 Handyvideos von dem Anblick, wie Christoph mit Skiern über die Wiese fährt.

Mit dieser Szene waren nun endlich alle großen „Actionszenen“ im Kasten und Christian und ich hatten den ganzen Tag wohl die entspanntesten Rollen gehabt. Skateboard fahren und Spazieren gehen. Wer von beiden was gemacht hat, könnt ihr euch gern im Video ansehen. Auch den Rest natürlich. Wir hatten alle einen riesigen Spaß und da unser lieber Conny ja mittlerweile fast Profi-Filmer ist, wird’s wohl demnächst noch das eine oder andere Selfmade-Video geben, denn von nichts kommt auch nichts. Aber was uns da dann so beim Dreh passiert, davon berichte ich das nächste Mal.

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