Bergfest – Klosterfest

Auch in diesem Jahr ließen wir es uns nicht nehmen, beim Klosterfest in Bernburg mitzuwirken. Die Hochschule Anhalt lädt alljährlich im Sommer zu einem Musikevent der besonderen Art ein – wie immer an einem Mittwoch, bereits ab 16 Uhr und immer wieder mit Bands und Künstlern, mit denen wir über die Jahre bereits Freundschaft geschlossen haben.

Neben jeder Menge kulinarischer Köstlichkeiten, Reben- und Weizensäften, wurde auf drei verschiedenen Bühnen ein gewohnt buntes Programm für jedermann geboten. Von Metal bis Folk, über Covermusik jeglicher Art, Tanzeinlagen bis hin zu Deutschpop – unserem Steckenpferd. Wir durften die große Bühne im Klostergarten für eine Stunde unser eigen nennen. Doch zuvor galt es, möglichst schnell das Equipment aufzubauen, um ungestört beim Public Viewing dem Sieg unserer Deutschen Mannschaft über Südkorea entgegenzufiebern. Die Veranstalter nutzten die Gelegenheit, das Spiel der Spiele auf einer angemessenen Leinwand im Großen Zeichensaal des Klosters zu übertragen. Leider ohne positiven Ausgang – wie sich später herausstellen sollte.

Bei Ankunft wurde jeder Mitwirkende markiert. Die roten Armbändchen weisten uns als diese aus und somit durften wir neben dem Zeichensaal auch den separaten Backstagebereich inklusive selbst zubereitetem Catering in Anspruch nehmen. Sogar ein Brownie-Kuchen, welcher uns noch warm entgegen duftete, verschönerte den Gabentisch 😀

Kurz bevor wir uns auf der Bühne einfinden wollten, fielen die schwerwiegenden Tore der gegnerischen Mannschaft. Dabei war unser Christoph extra im schwarzen Glücks-Trikot erschienen!

Nach diesem dramatischen WM-Aus hieß es für uns, die Fahnen hoch zu halten und besonders die traurigen Kinderaugen wieder zum Strahlen zu bringen. Auch der ein oder andere Papa ließ sich dazu bewegen, mit dem Fuß im Takt zu wippen und den Schmerz für einen Moment zu vergessen.

Es war ein schönes entspanntes Konzert mit minimalen Patzern, aber jeder Menge Herzblut und Spaß.

Einen besseren Wochenteilen konnten wir uns nicht wünschen und so war die Dauer bis zum Wochenend-Gig doch deutlich und sinnvoll verkürzt.

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